Rückmeldungen
ernst nehmen.
Kritik kann unbequem sein. Ich möchte verstehen, was darin steckt, nachfragen und meine Sicht überprüfen. Auch wenn ich etwas anders sehe, kann eine hilfreiche Frage bleiben.
Zwischen Halt und Loslassen.
Ein Körper, der immer im Dialog ist.

Stützen, drehen, das Gleichgewicht suchen.
Jeder Moment eröffnet eine andere Perspektive.
Was verändert sich,
wenn ich den
Blickwinkel wechsle?
Eine Aufnahme hält eine Haltung fest.
Die Erfahrung liegt in der Bewegung dazwischen.
Wie fühlt sich eine Bewegung an? Wo entsteht Spannung? Was lässt sich verändern?
Tensegrityworks verbindet Bewegung, Wahrnehmung und manuelle Körperarbeit. Im Mittelpunkt steht das Erkunden der eigenen Möglichkeiten – als fortlaufender Prozess.
Bewegung ist Freiheit.
Wahrnehmen.
Atmen.
Mitbewegen.
Was wir oft tun, prägt, wie wir uns bewegen. Vertraute Muster geben Halt – und können unseren Spielraum begrenzen.
Eine Fähigkeit ist ein Teil von uns. Es gibt immer noch einen Menschen dahinter, der mehr entdecken kann.
Was wird möglich,
Ich bin Yunus Emre.
Fußball war meine erste Liebe.
Später kamen verschiedene Kampfsportarten und Akrobatik dazu. Mich interessiert, wie sich der Körper im Raum orientiert: Wie finden wir unser Gleichgewicht? Wie wechseln wir die Richtung? Und wie verändert sich unser Gefühl für oben und unten, wenn wir auf den Händen stehen?
Ich liebe Strukturen und möchte verstehen, wie aus einzelnen Teilen ein Zusammenspiel entsteht. Diese Neugier führt mich durch Physik, Mathematik, Anatomie und Physiologie – und immer wieder darüber hinaus. Die Fragen begleiten mich beim Bewegen genauso wie beim Lesen, Lernen und Ausprobieren.
Von Mülheim an der Ruhr führte mein Weg zum technischen Studium nach Aachen und in die Arbeit als Tutor. Auch dort beschäftigt mich, wie aus einer Erklärung eigenes Verständnis wird. In meiner Bewegungspraxis, der Lernbegleitung und der manuellen Körperarbeit möchte ich Raum schaffen, Fragen zu stellen, Unterschiede wahrzunehmen und neue Möglichkeiten zu entdecken.
Yunus EmreEin Modell vereinfacht einen Ausschnitt der Wirklichkeit, damit wir eine bestimmte Frage untersuchen können. Ein einfaches Hebelmodell hilft etwa zu verstehen, warum dasselbe Gewicht am ausgestreckten Arm schwerer zu halten ist als nah am Körper. Was ich dabei spüre, wie müde ich bin und welche Erfahrungen ich mitbringe, bildet es nicht ab.
Auch Tensegrity nutze ich als Denkbild: Es lenkt den Blick auf das Zusammenspiel von Zug, Druck und Verbindungen. Für mich gehört dazu, die Annahmen eines Modells zu kennen, sie mit Beobachtungen und Erkenntnissen abzugleichen und das Modell bei Bedarf zu verändern. Es darf neue Fragen eröffnen.
“All models are wrong,
but some are useful.”Eine Vereinfachung kann hilfreich sein, obwohl sie die Wirklichkeit nie vollständig abbildet. Entscheidend ist, wofür sie sich eignet – und wo ihre Grenzen liegen.
Kritik kann unbequem sein. Ich möchte verstehen, was darin steckt, nachfragen und meine Sicht überprüfen. Auch wenn ich etwas anders sehe, kann eine hilfreiche Frage bleiben.
Meine eigene Praxis gehört zu meiner Arbeit. Etwas versuchen, an Grenzen kommen und neu ansetzen: Diese Erfahrung des Lernens möchte ich lebendig halten, auch wenn ich andere begleite.
Erfahrung gibt Orientierung. Gleichzeitig möchte ich beweglich bleiben: beobachten, prüfen und dazulernen. Auch eine vertraute Fähigkeit lässt Raum für eine neue Entdeckung.
Eine Fähigkeit kann uns Möglichkeiten eröffnen. Sie kann aber auch so vertraut werden, dass wir uns über sie definieren. Mich interessiert der Mensch, der sie nutzt – und seine Freiheit, auch etwas anderes zu entdecken.
Wer sind wir neben dem,
was wir gut können?
Sitzen, Stehen, Gehen. Auch innerhalb einer Position gibt es Spielraum. Abwechslung gehört zu einem bewegten Alltag.
Dazu: EU-OSHAIm Tensegrity-Modell entsteht Stabilität aus Zug und Druck. Hier dient es als Denkbild für Verbindungen und das Zusammenspiel einzelner Teile.
Zum Modell: Wyss InstituteGehen, Spielen, Tanzen, Tragen. Bewegung beginnt in den vielen kleinen Momenten zwischen den Dingen, die wir ohnehin tun.
Dazu: WHO
Die Animation ist gerade nicht erreichbar. Du findest sie auch im verlinkten Originalbeitrag.
Ein Molekül in Bewegung. Die farbigen Linien zeigen Bindungen zwischen den Atomen des Proteins Dynein.
Das Computermodell des Wyss Institute macht sichtbar, wie Form und Bewegung auf molekularer Ebene zusammenhängen.
Viele Verbindungen.
Wie wir uns bewegen, lässt sich erkunden. Ein Einstieg in Bewusstheit durch Bewegung und Funktionale Integration.
Beitrag lesen ↗
Was sich entdecken lässt, wenn wir Tempo, Weg oder Unterstützung verändern. Zwei kleine Impulse für den Alltag.
Beitrag lesen ↗
Aufstehen, gehen, die Richtung wechseln: Balance begleitet den Alltag. Ein Blick auf das Zusammenspiel und zwei Untersuchungen.
Beitrag lesen ↗